Walken
Der Sporttipp wäre: das Walken ist vielen zu empfehlen. Mehr als 100.000 organisierte Walker beschäftigen sich damit erfolgreich. Wenn man die nichtorganisierten Walker zählt, sind es nur ungefähr 2-3% der erwachsenen Bevölkerung. Man kann es also auch im Einzelgang ausüben. Dazu braucht man gar keinen großen Aufwand für die Ausrüstung. Und zeitlich kann man sich so festlegen, wie es einem gerade am besten passt. Denn Walken kann man immer. Manche können das Training jedoch nicht alleine machen, sie finden es dann zu langweilig. Für diese Personen ist es besser, sie schließen sich einer Gruppe an, das heißt, diese Menschen würden lieber ein organisiertes Walking machen. Walker sollten etwas schneller als normal gehen und dabei locker und unverkrampft bleiben. Die Fußspitze wird am Anfang nach oben gezogen, dann soll man die Verse aufsetzen. Es ist ein bewusstes Abrollen des ganzen Fußes von der Ferse bis zur Zehenspitze. Ein Walker hat den Körper aufrecht zu halten, der Brustkorb sollte etwas angehoben sein. Walker schauen immer nur nach vorne, nicht auf die Erde. Wie die Bewegung beim Walken auszusehen hat, können sich interessierte Sportler zum Beispiel im Fitness Studio oder in einem Fotobuch für zuhause ansehen.
Walken mit der richtigen Arm-Bein-Koordination
Der Walker hat einen aktiv ausgeführten Armschwung. Seine Arme lässt er leicht anwinkeln und neben dem Körper mitschwingen. Das muss ganz deutlich ausgeprägt sein. Der ganze Prozess erfolgt so: linker Arm/rechter Fuß, rechter Arm/linker Fuß. Man soll durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen, die Luft wird ausgeblasen. Es wird ruhig geatmet. Die Hände bilden eine Hohlfaust und werden ganz locker gehalten. Ein Training für den Walker dauert meistens 40 Minuten. Der Walker trainiert drei- bis viermal die Woche. Ein Mensch, der nicht regelmäßig trainiert, bekommt dann nach dem Walken immer wieder einen Muskelkater. Wie entsteht ein Muskelkater? Meistens entsteht der Muskelkater durch Veränderungen in den Muskelfasern, diese werden einfach gerissen. Das passiert durch eine ungewohnt kraftvolle Einwirkung auf die Fasern. Oft kommt das vor, wenn man von einem Berg runter läuft, es ist dann eine abbremsende Bewegung. Also es entstehen kleine Risse in den Muskelfasern. Die Heilung verursacht eine Gewebeschwellung, und diese ist dann sehr schmerzhaft.
Walken ohne Training verursacht Muskelkater
Ein guter Sporttipp für alle: um solche unangenehme Risse der Muskelfasern zu vermeiden, sollte kontinuierlich trainiert werden. Es kann manchmal auch trotz des Trainings so kommen, dass der Muskelkater zu spüren ist. Wahrscheinlich hat man dann diese schmerzauslösende Übung schon sehr lange nicht durchgeführt. Der gute Sporttipp wäre: diese Übung eine Woche lang vermeiden. Ein Bewegungsprogramm spielt eine große Rolle für den gesamten Organismus des Menschen, es kann aktiv zur Blutdrucksenkung führen. So wird auch zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit beigetragen. Der Ausgleichssport ist für die Blutdrucknormalisierung unentbehrlich. Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck und können deshalb nicht Walken.